Was ist eine Benjeshecke?

Eine Benjeshecke besteht im Grunde aus Todholz und mit der Zeit siedeln sich in ihr verschiedene Pflanzen an. Es entsteht ein neuer Lebensraum. Meine hat eine Breite von gut 1 m und ca. 5 m Länge.

Welchen Nutzen bringt eine Benjeshecke?

Die Hecke nützt mir als Begrenzung zum ungenutzten Nachbargarten, der Heimat vieler wilden Brombeeren darstellt, aber auch kommt eine Menge Todholz unter. Nicht nur mir soll sie Vorteile bringen, sondern auch der Natur. Sie kann Unterschlupf der verschiedensten Tiere und Insekten werden, als Windfang/ Wintbrecher für die angrenzenden Flächen dienen. Was die Austrocknung des Bodens verringert. Da ich sie erst im Herbst erbaute, kann ich noch nicht berichten, was mit ihr passiert und wem sie eine Heimat bietet. Eines weiß ich schon, optisch ist sie schon etwas besonders.

Wie gestaltet sich das Umfeld der Hecke.

Angrenzend in Richtung meines Hortus erweiterte ich sie mit verschiedenen Buchen. Dies zusammen kann sich zu einer neuen Pufferzone entwickeln. Je nachdem wie die jungen Pflanzen anwachsen und sich ausbreiten, gestalte ich den Bodenbereich weiter. Mir fehlen da noch die Erfahrungen, was wie schnell an Masse zulegt.

Was ich mit den Brombeeren alles noch anstelle, weiß ich noch nicht. Der idealste Weg wäre aus meiner Sicht, sie in Zaum zu halten. Bis auf einen kleinen Teil der Brombeeren alles abschneiden und die Wurzeln ausgraben. Dafür vorerst das Gras wachsen lassen, damit mir das Mulchmaterial nicht ausgeht.

Die frisch aufgeschichtete Benjeshecke besteht aus verschiedensten Schnittgut, wie Liguster, Wildrose…
Noch scheinen sie unsichtbar, aber das wird sich mit dem Frühling ändern.

Wie errichtete ich die Benjeshecke?

Das erste Material lag schon bereit. Es entstand bei den Verschiedensten Schneidearbeiten. Da sollte ein Sommerflieder weichen. Die Tanne passte nicht mehr und wurde zu groß. Eine Art Ahorn wuchs fast schneller als Gras, also raus aus der Hecke. Dann gab es noch Rosenholz von einer stark veralteten Wildrose…

Klar hätte ich es, wie die meisten Gärtner* in der Anlage, kostenpflichtig zur Deponie bringen können. Aber wieso?

  • Ich möchte die entnommene Energie dem Boden wieder zurückgeben. Ganz nach dem 3 Zonen Prinzip, nicht raus und nichts rein.
  • Ich bräuchte eine Begrenzung. Wenn sie mir kein Geld kostet, umso besser.
  • Ein wenig Ordnung tut dem Auge gut, dem Ruf im Kleingartenverein sicher auch.

Nachdem eine nicht mehr erwünschte Koniferenhecke der Kettensäge zum Opfer fiel ( ganz ohne schlechtes Gewissen, da kein ökologischer Nutzen erkennbar war), entstand ein weiter Blick durch das Gartengelände. Ich fand ihn einfach zu weit, bis zu den anderen Gärten. Dazu schnitt ich noch das verfilzte Gras. Es wirkte kahl, kalt und ungeschützt. Auch ich fühlte mich ein wenig so, da Passanten freien Blick in den Hortus hatten.

So sah die Grenzregionen nach der Rodung von unzähligen Brombeeren aus. Damit der Anblick ansehnlicher wird, kam die Idee der Benjeshecke.
Die gesamte Fläche zwischen dem Zaun rechts und dem Obstbaum links kam im Herbst zu meinem Hortus hinzu. Noch wirkt es etwas kahl nach dem Aufräumen und Schnitt der ungünstigen Pflanzen, doch stehen schon die Heckenpflanzen. Ganz hinten seht ihr links die wilden Brombeeren und rechts die Benjeshecke.

Schnell entstand die Idee eine neue Pufferzone zu gestalten. Den Anfang machte die Benjeshecke. Es gesellten sich noch einige Sträucher hinzu.

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